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114. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg (28. Juli - 2. August 2009)

 
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Endlich ist der Bericht von Bad Blankenburg fertig geworden, da es im Vorfeld Abstimmungsschwierigkeiten gab und der Rom gerne viel schreibt sind der Donnerstag und Freitag doppelt erläutert. Da sich diese beiden Beiträge eher ergänzen als ausschließen und der Roman sowieso erst am Donnerstag gekommen ist, stehen beide hier. Vielen Dank an Baddasch, Sanne und Rom. (Den Artikel vom Rom kann ich euch auch gebunden am Sonnabend mitbringenWinken)

 


Dienstag (Baddasch)

Der 28. Juli 2008 irgendwann mitten in der Nacht – 7 Uhr. Ein kurzer Blick aus dem Fenster verrät: Es nieselt. Der Blick auf die Wettervorhersage im Internet sieht schon besser aus. Für Bad Blankenburg ist zumindest bis Sonnabend gutes Wetter angekündigt, zwar bewölkt, aber warm. Die Motivation steigt und entsprechend ist auch das Einpacken schnell erledigt. Halb zehn ist das Treffen am Sportplatz angesetzt, und es sind doch auch tatsächlich Leute schon kurz vor halb da. Der Rest kommt gute 10 Minuten später. Nach einer Runde Gepäck-Tetris und einem Gebet ging es endlich los, und schon in Chemnitz war eine deutliche Wetterbesserung zu sehen. Die Fahrt verlief problemlos und endete halb eins direkt vor der Konferenzhalle in Bad Blankenburg, da uns ein LKW des ZDF den Weg verstellte. Also wurde dort ausgeladen und das Gepäck die restlichen 100 Meter getragen. Nach dem üblichen Durcheinander bei der Anmeldung hieß es dann Zelte aufbauen und einräumen, wobei gerade das neue Zelt von Christine eine Herausforderung darstellte. Aber auch diese wurde bewältigt, und nachdem alles stand, ging es nach Saalfeld, wo pünktlich um drei das Mittagessen von Mc Doof serviert wurde. Anschließend lud der gegenüberliegende Marktkauf zum Eindecken mit Getränken und allem sonst nötigen ein. Abends stand dann ein Kinobesuch auf dem Programm, „The Hangover“ wurde gezeigt und hat uns einige Lacher abgenötigt.

 

Mittwoch (Baddasch)

Der Mittwoch begann mit dem üblichen Prozedere. Nach Duschen oder zumindest Zähneputzen (nicht jeder wollte auf eine freie Dusche warten) und Frühstück war vorm Zelt sitzen angesagt, bis dann kurz nach halb zehn der Marsch in die Kirche zum Abendmahlsgottesdienst angetreten wurde – aufgrund der Baustelle jedoch nicht auf kürzestem Weg, sondern an der Konferenzhalle vorbei. Bereits vor dem Mittagessen stand relativ klar fest, daß wir den Nachmittag im Schwimmbad verbringen würden, was dann auch der Fall war. Das Wasser war herrlich erfrischend, weil relativ kühl. Aber man gewöhnt sich an alles. Zum Aufwärmen gab es auch genug Möglichkeit beim in der Sonne liegen, Uno und Rommé spielen oder auch sich über die Regeln streiten. Halb sechs mußte der Badbesuch beendet werden, um noch pünktlich zum Abendbrot zu kommen, was auch problemlos gelang. Danach folgte die Eröffnungsveranstaltung in der Konferenzhalle mit Predigt von Reinhard Holmer. Thema der ganzen Konferenz war die Urgemeinde, Apostelgeschichte 1 bis 8. Leider ging auch diese Veranstaltung wieder viel zu schnell vorbei und wir standen vor der Frage, die sich noch oft stellen würde: Was tun? Aufgrund allgemeiner Unentschlossenheit haben wir den Abend schließlich vor bzw. in Marians Zelt und bis Toresschluß beim Kartenspielen in der Speisehalle verbracht. Gerade letzteres hat uns dann die nächsten Tage immer eine Bemerkung des Küchenpersonals eingebracht, sobald wir zum Essen gegangen sind.

 

Donnerstag (Sanne)

Als wir am Donnerstag früh, nach der allmorgendlichen Prozedur, den Speisesaal betraten, stellten die anderen fest :"Mensch, die sehen ja alle gleich aus!" - und das stimmte, denn wir trugen alle die EC-Robe. Dieser Tag war nämlich ein ganz besonderer. Es wurde anstatt der üblichen Bibelarbeit ein ZDF-Fernsehgottesdienst aufgezeichnet - Bad Blankenburg war aus dem Häuschen. Doch leider gab's in dem neuen Programm keine richtige Predigt und das enttäuschte uns etwas. Danach fand noch eine Feierliche Einweihung vom Haus Gebet statt. Nachdem wir Mittag gegessen hatten, saßen wir noch ein bisschen faul vor dem Zelt herum. Da an diesem Tag die Seminare nicht so ansprechend waren, beschlossen wir den Tag doch noch sinnvoll zu nutzen und fuhren kurzerhand nach Ilmenau, irrten in der Stadt 'rum und aßen Eisbecher in Rekordzeit. Als wir wieder unseren Stammparkplatz in Bad Blankenburg einnahmen, stießen Roman, Markus und Merten dazu, die erst später kommen konnten. Vollbepackt wurde sich wieder auf den Weg zum Zeltplatz bzw. Speisesaal gemacht, um die verbrannten Kalorien zurückzuholen. Gleich im Anschluss fand in der Konferenzhalle ein Abend zum Thema "Umkehr und Hingabe" mit Hans Peter Royer statt, den wir alle nicht verpassen wollten. Danach stellte jemand fest:"Hey, die Nacht ist noch jung, wir gehen auf DIE BURG!!!“- und die Meute setzte sich in Bewegung. Oben angekommen wurde gesungen, gequatscht oder einfach nur gefroren bis wir uns nach einer ganzen Weile wieder auf den Rückweg begaben und jeder das tat, was er gerne wollte oder einfach nur schlief.

Freitag (Sanne)

Am Freitagmorgen machten wir uns, frisch rausgeputzt und gestärkt vom Frühstück, auf den Weg zur Konferenzhalle. Die ganze Truppe nahm wieder die begehrten Fußbodenplätze ein und nach dem Auftakt begann auch schon die 1. Bibelarbeit mit Monika Deitenbeck-Goseberg zum Thema "Beständig und Gemeinsam"(Apg 2,42-47).Gleich im Anschluss kam die 2. Bibelarbeit mit Hans Peter Royer, die von "Betteln und Bekommen" (Apg 3,1-26) handelte. Da unsere Mägen schon wieder anfingen zu knurren, gingen wir gleich nachher zum Mittagessen. Beim Nachmittagsprogramm waren die Meinungen geteilt, also versuchte ein Teil der Gruppe in den Feengrotten Feen zu finden, während der Rest doch noch ein Seminar besuchte. Nach dem Abendbrot gingen die einen zur Evangelisation in die Stadthalle (mit Christina Brudereck), die anderen in die Konferenzhalle (mit Thorsten Riewesell). Das Thema war bei beiden "Einzig und allein" (Apg. 4,1-22). Als sich dann alle bei den Zelten wiedertrafen und ernsthaft darüber grübelten, was man denn am Abend machen könnte, kam jemand auf die Idee Bowlen zu gehen. Bald darauf saßen wir schon alle an einer Bowlingbahn. Nachdem einige ihr Kopf an Kopf- Rennen beendet hatten, fuhren wir wieder Richtung Allianzgelände und jeder ließ den Abend noch so ausklingen, wie er gerne wollte.

 

 



Donnerstag (Roman)

Bad Blankenburg. Wenn man so will das Mekka eines jeden Deutschsprachigen Christen. In der Woche vom 29. Juli bis zum 02. August war es nun wieder soweit, die 114. Allianzkonferenz mit dem Thema Abenteuer Gemeinde konnte stattfinden.

 

Nach der mehr oder weniger kurzen Fahrt mit Umleitungen, Ampeln und einem „kleinen“ Umweg in Rudolstadt, (weil jemand im Wagen zur Sparkasse musste und ein anderer Mitfahrer im Auto der festen Meinung war, dass in BB nur eine Volks- und Reifeisenbank existieren würde) hatten wir es doch tatsächlich, ohne uns auch nur einmal zu Verfahren, bis nach BB geschafft. Allerdings hatten wir uns da sprichwörtlich zu früh gefreut, denn schon nach der ersten Ampel im besagten Mekka bekam es meine Wenigkeit ja nun doch noch hin die falsche Abbiegung zu nehmen. Dies war nicht weiter schlimm, doch der glorreiche Sieg über eine Fahrt ohne Patzer blieb für die vermeintlich orientierungsstarke Männerschaft leider aus.

Nachdem wir an einer Sparkasse in BB vorbeigefahren waren erreichten wir den Parkplatz, dort trafen wir auch gleich auf den schon früher angereisten Teil unserer Gruppe. Nach gegenseitiger Begrüßung und Bekanntmachung unseres Drebacher Austausch-EC’lers ging es dann auch sofort zum Zeltplatz um anschließend auch gleich beim Abendessen anzutreten. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass wir als Pobershauer EC ja nun nicht zum ersten Mal an der Konferenz teilnahmen, aber irgendwie konnte sich die nette Frau bei der Essensausgabe nur an unseren Drebacher Gast erinnern der bis dato noch nicht mal wusste, wo sich die Essenshalle befindet (Sachen gibt’s).

Wie dem auch sei - nach der Stärkung des Leiblichen Wohles ging es dann auch sofort bewaffnet mit Bibel und nun nur noch geistigem Hunger zur Abendveranstaltung an diesem Donnerstag. Zu jener Evangelisation predigte ein sehr charismatischer Skilehrer aus Österreich, sein Namen Hans Peter Royer. Nein, kein Hans Wurst sondern ein Prediger, der, wie wir fanden, einen echt bleibenden Eindruck hinterließ. Der Predigttext fand sich in Apostelgeschichte 2,36-41 unter dem Thema Umkehr und Hingabe. Man muss wirklich sagen, dass man die Zeit kaum gespürt hat. In Null Komma Nix war die Veranstaltung zu Ende und wir tief beeindruckt sowie erstaunt darüber, wie oft man auch eine Bibelstelle gelesen haben mag, es gibt ständig neue Sichtweisen auf einen Bibeltext. Dies zeigt wie vielschichtig und einzigartig die Bibel ist. Nach der (wie man sagen muss) sehr guten Verkündigung und dem neu gewonnen Wissen konnten wir nun weiter in den Abend starten.

Zur Auswahl für den weiteren Verlauf standen, der Besuch der Burg sowie ein Konzert mit „2 Flügeln“ in der Stadthalle. Als eindeutiger Sieger ging die Burg hervor (für die Kulturbanausen unter uns war das ja klar). Auf der Burg gab es echt gute Gemeinschaft und Gespräche sowie das ein und andere Loblied über unseren Heiland (welch Freude). Späteren Zeitpunktes wurde das Zelt als letztes Ziel des Tages ins Visier genommen, da es nun mittlerweile schon nach Mitternacht war und unser sterblicher Leib seinen Tribut nach Schlaf forderte. Ausgerüstet mit Oropacks gegen die echt gefährlichen Holzfäller unter uns ging es dann auch zur wohl verdienten Nachtruhe.


Freitag (Roman)

07.30 Uhr schrillte das Handy mit Eric Claptons „Layla“ (besser kann man einfach nicht aufstehen) und ab ging’s zur allmorgendlichen Hygiene(tortur). Erholt und frisch gewaschen machten wir uns geschlossen als Uniformierte Gruppe (na ja nicht jeder trug sein Trikot) zum Frühstück. Bei frischen Semmeln und jeder Menge Kaffee (zumindest für mich) wurde der Donnerstag ausgewertet und die Vorhaben für den Tag diskutiert. Durch die nette Bedienung, die die Speisung der 5000 auf sich nahm, stellte sich heraus, dass es auch richtigen Kaffee gibt und nicht nur das BB-Fabrikat. Prompt gab es für die Koffeinsüchtigen eine Tasse (juhu).

Nach dem Frühstück wurde s ich dann auf den Tag mit einer Stillnzeit vorbereitet.

Pünktlich 09.30 Uhr fanden wir uns alle in der Konferenzhalle ein um beim Auftakt und den folgenden Bibelarbeiten dabei zu sein. Aus Traditionsgründen des Pobershauer EC’s nahmen wir im Gang Platz (Wer daran gedacht hatte, fand in seinem Inventar außer Bibel und Schreibsachen auch noch ein Kissen. Andere konnten nur auf genug Sitzfleisch hoffen, autsch)

Die beiden Bibelarbeiten wurden von Monika Deitenbeck-Goseberg und Hans Peter Royer gehalten. Frau Goseberg hielt zum Thema „Beständig und Gemeinsam“ über Apg2,42-47. Dabei wurde klar, dass eine funktionierende Gemeinde nicht nur aus Gebet, der Bibel und der Gemeinsamkeit an sich besteht, sondern dass auch Gemeinschaft beim Essen und das Abendmahl (quasi das Brotbrechen) dazu gehören. Sie nannte es die 4 Säulen.

Hans Peter hielt zum Thema „Betteln und Bekommen“ über Apg3,1-26. Dies war ein sehr umfangreiches Thema, doch Herr Royer konnte durch gute Beispiele und seiner hervorragenden Vortragsweiße auch dieses Thema verständlich vermitteln. Dadurch nahm man auch die Schmerzen im Hinterteil gar nicht mehr war, erst zum Ende der Veranstaltung beim Aufstehen wurde einem wieder bewusst, warum es Kissen gibt.

Nun folgte das Mittagessen. Bei Beefsteak und Erbsen wurde dann noch mal der interessante Modegeschmack von Frau Goseberg ausgewertet. Dies bestätigte uns aber wieder in dem Wissen, dass Gott das Herz ansieht und nicht die Person. Also ganz praktisch, man kann nicht nach dem Aussehen gehen wenn man einen Menschen noch gar nicht kennt. (welch freudige und erfrischende Erkenntnis)

Für den restlichen Tag standen dann Seminare zur Auswahl. Top Kandidat war natürlich Herr Royer. Der Andrang bei seiner Veranstaltung erinnerte aber irgendwie an einen Bananenverkauf in der DDR. Auf Grund des daraus resultierenden Platzmangels mussten wir uns geschlagen geben und nahmen daher das Alternativprogramm in Anspruch. Das war dann für alle da, die sich für kein Seminar entscheiden bzw. an keinem teilnehmen konnten. Also ging es dann erstmal zu den Feengrotten nach Saalfeld. Allerdings war das dann nu auch nicht jedermanns Geschmack, da man sich schon vor früheren Zeiten dort hat blicken lassen. Somit ging es für den Rest in die Saalfelder Innenstadt auf Erkundungstour.

Bald war dann auch wieder die Zeit ran für das Abendessen. So fand es sich, dass wir uns alle um die sechste Stunde auf dem Zeltplatz zusammenrauften und uniformiert (wie sich’s gehört) den Essenssaal stürmten. Nach erfolgreichem Angriff wurde es auch langsam Zeit für die Abendveranstaltung in der Konferenzhalle. Dieses mal mit Thorsten Riewesell, ein EC’ler aus dem Norden der mit seiner Begrüßung „Moin Moin“ dies auch gleich mal klarstellte (was für ein sympathischer Kerl). Sein Thema war „Einzig und Allein“ über Apg4,1-22. Eine mitreisende Predigt die der gute Mann da vom Stapel lies. (wir sagen Danke Jesus… :D)

Nach der Veranstaltung fuhren wir dann gemeinsam zum Bowling um ein zwei ruhige Kugeln zu schieben bzw. hoffnungslos bei diesem anspruchsvollem Sport zu versagen. Zu erwähnen ist hier nur noch von den begabteren Spielern wie unseren Jugendleiter, der nur knapp (wegen Zeitmangel) am Bahnrekord vorbeigeschrammt ist (schade eigentlich). Hoch erfreut von den „Erfolgen“, ging’s dann auch wieder zurück zum Zeltplatz um sich dort die wohlverdiente Mütze schlaf abzuholen.


Sonnabend (Roman)

Samstagmorgen… Alles lief nach gewohnter Manier ab. Doch keiner ahnte welch Schrecken sich an diesem Morgen ereignen sollte. Aufstehen, waschen, gemeinsam zum Frühstück gehen und sich vom „motivierten“ Personal bedienen lassen. Bis hierhin war alles noch in Ordnung. Bei der Frage was wir wohl bei unserem Frühstück an zu Trinken haben möchten und ich aus lauter Vorfreude mit einem Lächeln auf dem Gesicht „Kaffee bitte“ sagte und als Antwort bekam „ist leider aus“ (Neeeeeiiiiiiin), war der Morgen gelaufen. So ging die folgende Morgenveranstaltung eher zähflüssig von statten. Wach halten konnte man sich dann nur mit beständigem mitschreiben und Notizen machen über das gepredigte Wort Gottes. Aber glücklicherweise ist Jesus stärker als die Koffeinabhängigkeit mancher Menschen. So bekamen auch die Geschwister (darunter auch meine Wenigkeit), die den beiden Bibelarbeiten von Sabine Vetter und Markus Holmer nicht immer ganz folgen konnten, doch einige wichtige Sachen für ihr Leben mit Jesus mit. Frau Vetter predigte zum Thema Einschüchterung und Vertrauen über Apg4,23-31. Hier erfuhren wir dass die Einheit der Gemeinde auch Voraussetzung für Gebet ist. Herr Holmer (ist wohlgemerkt der Bruder von Reinhard Holmer) hielt zum Thema Gemeinschaft und Wahrheit über das Folgekapitel Apg4,32-5,11. Auch bei dieser Predigt wurden vielleicht schon bekannte aber äußerst wichtige Dinge für einen Christen noch mal zur Sprache gebracht. Wie zum Beispiel das ja alle Dinge Gott gehören und wir uns überhaupt keine Platte über Geld und andere materielle Dinge machen müssen, denn Gott sorgt für seine Kinder (wie ein liebender Vater eben *freu*).

Danach gab’s Mittag, allerdings nur für die, die sich einen Tag am Stausee in Hohenwarte vorgenommen hatten. Denn, diejenigen die sich einen Brennpunkt ausgesucht hatten mussten sich sputen um noch rechtzeitig dorthin zugelangen. Die Brennpunktseminare begannen an diesem Tag nämlich schon um 13.00 und aus der gestrigen Erfahrung (was Herrn Royers Seminar betraf) wollte man ja wieder nicht erst kurz vor der Angst da aufkreuzen.

Der Brennpunkt wurde von Herrn Rolf Trauernicht gehalten (was für ein christlicher Name *grins*) Sein Vortrag handelte davon über das man(n) nicht wirklich gerne redet: Digitale Verführung – Pornografie. Ein sehr wichtiges Thema, vor allem in unserer heutigen Zeit wo solche Sachen im Netz ja oft nur einen Mausklick entfernt sind. Es war sehr gut dort gewesen zu sein man bekam einen Blick für diese brisante Sache, Ratschläge sowie Tipps wie man mit so etwas umgeht. Ich brauch hier nicht extra darauf einzugehen das solche Sachen gemieden werden sollten. Wir erfuhren dass es wichtig ist über so etwas zu reden, wenn man davon betroffen bzw. sogar süchtig danach ist.

Im Anschluss sammelten sich die Brennpunktteilnehmer von unserer Gruppe am Parkplatz und wir machten uns auf den Weg zum Rest von unserer Truppe zu dem Stausee Hohenwarte. Dort verbrachten wir den restlichen Tag und entspannten beim schönen Wetter sowie beim Baden im Stausee. Alsbald machten wir uns dann auch wieder auf den Heimweg nach BB. Dort angekommen gab’s noch schnell was zwischen die Kauleisten und dann ging’s ab zur Stadthalle um die Evangelisation mit Frank Heinrich mitzuerleben. Doch bevor der auftrat und zum Thema Echt und Unecht predigte, gab’s erstmal Lobreis. Und das nicht zu knapp, die damit weniger begnadeten Kinder Gottes mussten dann erstmal eine Auszeit an der frischen Luft dazwischen schieben (die Hitze war unerträglich, echt bewundernswert wie das unsere Glaubensgeschwister gar nicht zu stören schien und sie aus vollem Herzen Jesus lobten). Anschließend legte Frank los und erinnerte daran, dass man auch als Christ einen Neustart gebrauchen kann, wenn sich evtl. schlechte Gewohnheiten oder Dinge aus der Vergangenheit wieder im Leben des Gläubigen eingeschlichen haben.

Den Rest des Abends verbrachten wir als Pobershauer EC getrennt. Die meisten rockten im Anschluss an die Evangelisation zu Radiant (aus den USA) in der Stadthalle ab. Die reifere Generation [also ich ;-)] bevorzugten es am Tee-Mobil neue Tee-Sorten zu entdecken und den Kenner raushängen zu lassen (haha). In Wirklichkeit gab’s wieder gute Gespräche und sogar ein Eis, als Betthupferle sozusagen.


Sonntag (Roman)

Nun war auch der letzte Tag der Konferenz angebrochen. Wir frühstückten alle gemeinsam noch mal ausgiebig um danach bei der Morgenveranstaltung aufzuschlagen.

Gehalten wurde die Bibelarbeit an diesem morgen von Joel Edwards aus England. Er ist der Vorsitzende der Internationalen Micha-Initiative. Für die nicht so Bewanderten im Ausländisch gab’s natürlich einen Dolmetscher, der jeden Satz von Herrn Edwards auf Deutsch wiederholte (Deswegen gab’s wahrscheinlich auch nur eine Bibelarbeit an diesem Morgen.). Edward predigte zum Thema Not und Hilfe über Apg,6,1-7 und kam zu dem Schluss, dass Diakonie für die Kirchen genauso wichtig sein sollte wie die Verkündigung des Wortes Gottes. Gute Worte allein machen’s ja eben doch nicht.

Nach der Veranstaltung wurde es dann ganz schön stressig. Zelte abbauen, ins Auto verladen, Mittag essen um dann gleich in der Stadthalle am Jugendgottesdienst mit Simon Hoffmann teilzunehmen. Hier lernten wir, dass das Gegenteil von Liebe nicht Hass sondern Gleichgültigkeit ist, dass man nur dass verändern kann, was man auch liebt und dass unser Glaube an den Taten gemessen wird (zumindest von den außen stehenden Menschen, die Jesus nicht kennen). Ich könnt hier wahrscheinlich noch viel mehr Weisheiten aufzählen, die der gute Simon da an die Geschwister gebracht hat aber leider reicht mein Erinnerungs- vermögen nicht weit genug zurück. Zum Schluss gab’s dann noch den guten Segen.

Nun drängelte sich aber auch schon so langsam das Gefühl auf, dass die schöne Zeit bald wieder vorbei ist und so machten wir uns auf zum Zeltplatz und genossen gemeinsam die restliche Zeit bis zur letzten Veranstaltung am Abend.

Alsbald war es dann auch schon so weit - es ging für dieses Jahr das letzte mal in die Konferenzhalle. Den Abend gestaltete Ekkehart Vetter (ich weiß noch, wie ich über den Namen grinsen musste) aus. Er sprach über Philippus (den Apostel, der auf einen Kämmerer aus Äthiopien trifft) aus Apg 8,26-40 und zwar unter dem Thema Sehnsucht und Sendung. Das verkündete Wort an diesem letzten Abend beeindruckte mich tief (ich denke aber, den meisten meiner Geschwister ging es eben so). Eggadd erzählte, dass Gott auch den (für uns Menschen scheinbar) Geringsten annimmt, egal wer man ist. Es wurde auch wieder beispielhaft gezeigt, dass man aus einer Geschichte der Bibel, die man schon zig mal gehört und gelesen hat, immer wieder Neues und Interessantes heraus finden kann. Nach der Predigt kamen dann noch die Abkündigungen für das Jahr und ein Video-Zusammenschnitt für die ganzen Helfer, die die Konferenz ja auch organisatorisch erst möglich machten. Zum Schluss gab es dann noch das traditionelle Winken mit den weißen Taschentüchern, bis auf einen Herrn uns gegenüber, der in diesem Meer von weißen Tüchern mit einem blauen herum wedelte (so kann man sich natürlich auch von der Masse abheben). Selbst wenn man sich ein wenig affig vorkam - irgendwie konnte man nicht anders und musste dabei mitmachen. Zum Schluss gab’s dann noch ein Gruppenfoto, bevor wir uns dann auf die Heimreise machten.

 

 

Es war eine tolle Zeit und ich denk, ich spreche für alle, dass wir uns auch schon auf das nächste Jahr freuen.

Was soll ich noch sagen…, die 114 Allianzkonferenz in BB war zu Ende.

 

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