| Am Freitag machten sich 9 mutige Pobershauer, in 3 verschiedenen Autos zu 3 verschiedenen Zeiten auf 3 unterschiedlichen Wegen in die Oberlausitz auf um dort das Wochenende gemeinsam und unter Gottes Wort zu verbringen. Schon früh stellte sich heraus, dass Sebastian mit seinen 3 Mädels als erstes ankommen würde, denn Samu hatte neben der obligatorischen „kleinen“ Verspätung auch noch diverse Sachen vergessen und Roman konnte sowieso erst später am Abend losfahren. Als wir endlich in Eibau ankamen und die Zimmer, Küche und Sanitäreinrichtungen besichtigt und besucht hatten begann das große warten….Schließlich wollten wir die Rüstzeit mit einem gemeinsamen Abendbrot beginnen…Als gegen 9 und nach endlosem suchen endlich die letzten beiden ankamen, konnten sie sich gleich an den gedeckten Tisch setzen und das erste üppige Mahl der Rüstzeit begann. Nach dem Abendbrot und dem damit verbundenen Geschirr wegräumen (zum Glück gabs in Eibau einen Geschirrspüler) setzten wir uns noch einmal zusammen um auf Gottes Wort aus Samuels Mund zu hören. So lernten wir die Flushpools kennen und dass wir uns auf Gottes Gnade nichts einzubilden haben, weil sie ein Geschenk an uns ist. Anschließend ließen wir den Abend bei gemeinsamen spielen ausklingen. Am Sonnabend gab es um 9 Frühstück, anschließend eine Bibelarbeit von Roman, der zufälligerweise den gleichen Text wie der Samuel behandelte (oder behandelte der Samuel zufälligerweise den gleichen Text wie der Roman….???). Auf alle Fälle konnten wir hören, dass der Mensch so beschaffen ist um in der Gegenwart Gottes zu leben und damit glücklich zu sein. Wenn sich der Mensch für etwas anderes entscheidet gibt es unweigerlich Probleme (z.B. Weltwirtschaftskrise). Anschließend begab sich Sonnabend-Mittagessen-Team in die Küche um in einem monumentalen Kraftakt über mehrere Stunden das Mittagessen zuzubereiten. Wie auch zur letzten Rüstzeit gab es diesmal Spaghetti mit 2 Soßen. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann Richtung Kottmar (=Berg) auf. Bei herrlichem Sonnenschein und angenehmer Temperatur rückten wir dem Gipfel Schritt für Schritt näher. Oben angekommen erwartete uns eine Überraschung….zumindest war es für die Männer eine Überraschung. Denn dort oben gab es eine große und mehrere kleine Schanzen, auf denen man auch herumklettern konnte (ob man das auch durfte sei dahin gestellt…). Das taten wir auch nicht zu knapp und letztendlich haben wir auch noch den Schanzenrekord im Lattenweitsprung geknackt. Außerdem hatte man von dort oben eine herrliche Sicht in Richung Hoyerswerda. Danach gings noch schnell an der Kottmarschenke vorbei und wieder ins Rüstzeitheim. Da Marian die Rehe, die ihm fast über den Haufen gerannt haben leider nicht erlegen konnte, gab es zum Abendbrot nur „Bemme“ und anschließend gab es eine Bibelarbeit von Sebastian, der die Wichtigkeit einer Erneuerung bei dem Wechsel vom alten zum neuen Menschen (Eph. 4,17-24) unterstrich. Danach spielten wir alle Spekulatius und nach einem zwischenzeitlichen Stimmungstief ließen wir den Abend mit „Mensch ärgere Dich nicht!“, bzw. Rommé ausklingen. |