Kinderoase Ferienspiele (12.-14. Oktober 2009) | | |  | Thema: Rekordverdächtig Montag, 12. Oktober Am Montagmorgen wurde das Gemeinschaftshaus von ca. 30 erwartungsvollen Kindern gestürmt. Nachdem sich alle nach der morgendlichen Spiel- und Basteleinlage im großen Saal eingefunden hatten, begann der offizielle Teil des Tages. Am Anfang konnten die Kinder, ganz dem Thema entsprechend, selbst einmal ausprobieren wie es sich anfühlt einen Rekord aufzustellen. Rekordverdächtig ging dann auch die heutige Geschichte weiter. Thomas Kretzschmar, der extra aus der Nähe von Kassel angereist war, ließ zunächst mal einen Turm bauen, um anschließend von der größten Turmbauaktion der Bibel zu berichten: dem Turmbau zu Babel. Die gespannten Zuhörer mussten dabei mit ansehen, wie ihr einzigartiges Bauwerk wieder vernichtet wurde. Zwischendurch wurde immer wieder gesungen oder ein neues Spiel ausprobiert. Um die Geschichte noch einmal zu vertiefen, fanden sich alle in kleineren Gruppen zusammen. Man konnte sich über das Gehörte austauschen, oder überlegen ob man schon mal eine ähnliche Situation erlebt hat (natürlich wird noch keiner einen richtigen Turm gebaut haben). Man merkte kaum wie die Zeit verging, aber es meldete sich bereits der ein oder andere Magen. Glücklicherweise hatten ein paar fleißige Helfer im Mehrzweckgebäude das Mittagessen vorbereitet. Schnell war alles aufgegessen und die ersten wanderten wieder ins Gemeinschaftshaus zurück. Nachdem auch der letzte eingetroffen war, wurde erneut eine Spielaktion gestartet und alle waren mit Begeisterung bei der Sache. Zum Schluss erzählte Thomas Kretzschmar noch eine selbsterdachte Geschichte, die nun jeden Tag fortgeführt wurde. Als dann die ersten Eltern auftauchten, war der erste Tag schon wieder vorbei. Dienstag, 13. Oktober Auch heute strömten wieder mehr als 20 Kinder Richtung Gemeinschaftshaus, um einen weiteren Tag rekordverdächtige Dinge zu erleben. Doch zuerst begann man, wie eigentlich jedes Mal, mit der allmorgendlichen Spiel- und Bastelprozedur. Und auch heute standen wieder Rekordversuche auf dem Plan. Es war Ziel 2 Minuten ganz leise zu sein (beim normalen Lautstärkepegel schien das vor allem den Mitarbeitern unmöglich). Doch auch die lauteste Gesellschaft war durchaus im Stande mal Überhauptnichts zu machen. Nachdem auch noch das ein oder andere Lied angestimmt war, konnte man sich dann auch ganz erwartungsvoll der heutigen Rekordgeschichte zuwenden. Alle waren begeistert als Thomas Kretzschmar sehr eindrücklich mit einem Plastikeimer auf dem Kopf die Geschichte von David und Goliath erzählte. Nach weitern Spielen, Liedern und der Vertiefung in kleiner Runde war es dann auch schon wieder Zeit fürs Mittagessen. Und wie erwartet war das Essen schon nach kurzer Zeit vertilgt. Wieder im Gemeinschaftshaus angekommen, waren alle Kinder mit Feuer und Flamme beim gemeinsamen spielen und der anschließenden Fortsetzungsgeschichte dabei. Doch genau an der spannendsten war auch der heutige Tag (zumindest im Gemeinschaftshaus) vorbei. | | |  | | |  | | |  | | |  |  |  |  | | |  | | Mittwoch, 14. Oktober Als sich heute wieder alle im Gemeinschaftshaus einfanden, war bereits der dritte Tag angebrochen und man stellte sich wieder einmal neuen Rekordversuchen entgegen. Nachdem man dann extra noch etwas gesungen hatte konnte man sich dann auch der heutigen Geschichte zuwenden: der große Fischzug des Petrus. Wieder erzählte Thomas Kretzschmar auf anschauliche Art und Weise von der größten Fischfangaktion der Bibel, bei diesmal sogar die Kinder mitmachen konnten, die das Boot verkörperten. Auch heute wurde natürlich wieder eifrig gesungen, gespielt und in den Gruppen diskutiert, um genug Hunger für das Mittagessen zu bekommen. Viele hatten sich schon an das gemeinsame Essen gewöhnt, so dass es gar nicht mehr wegzudenken war. Nachdem die meisten eine kleine Runde durch die angehende Winterlandschaft gewandert waren, wurden die Kräfte bei einer Art Geländespiel für drinnen gemessen. Als anschließend wieder Ruhe eingekehrt war, konnte man den Worten von Thomas lauschen, der seine Geschichte fortführte, die auch heute wieder das Ende des Tages war. Donnerstag, 15. Oktober Heute machten sich noch einmal viele Kinder auf, um ein letztes Mal ins Gemeinschaftshaus zu kommen. Der Winter hatte nun endgültig Einzug gehalten und alle hatten gute Laune. Nachdem man sich auch ein letztes Mal dem Basteln und Spielen gewidmet hatte, wurden heute alle Rekordversuche der vergangenen Tage noch mal ausprobiert um sie eventuell, wie es sich für richtige Rekorde gehört, zu brechen (was in den meisten Fällen auch gelang). Heutiges Tagesthema waren die Emmaus- Jünger. Nachdem man sich nach singen und spielen nun auch zum letzten Mal in den Gruppen traf, machte sich die hungrige Meute, begleitet von diversen Schneeball-Attacken auf hilflose Mitarbeiter, auf zum Mittagessen. Ein ähnliches Bild mit weißen Fluggeschossen zeigte sich auch auf dem Rückweg. Die letzte große Herausforderung bestand darin, ein rohes Ei mithilfe von 20 Strohhalmen, viiieeeel Klebeband und einer Schere so zu verpacken das es bei einem „Sprung“ aus ca. 2m Höhe nicht kaputt geht. Doch ganz unfallfrei schaffte das leider keine der 3 Gruppen. So bot sich dann ein lustiges Bild aus einem Haufen Strohhalmen und „Rührei“. Nachdem alle Schäden einigermaßen beseitigt waren, konnte man dem letzten spannenden Teil der Geschichte lauschen. Alle wären am Freitag am liebsten noch mal aufgetaucht, doch leider war die Zeit schon wieder vorbei. Als kleine Erinnerung konnten sich aber die meisten eins der selbst gebastelten Windlichter mitnehmen. (EU) |
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