 | Am Karfreitag wollten wir, wie jedes Jahr, mit der JG Pobershau, sowie Zöblitz und Kühnhaide zur Morgensternhöhe wandern, um dort einer Andacht zu lauschen, zu essen und allerlei andere Dinge zu tun ( Volleyball spielen, singen, quatschen... ). Als wir uns allerdings an der Kirche trafen, war festzustellen, dass diese Tradition immer populärer wird, denn die Menge war kaum überschaubar ( natürlich haben sich alle gefreut, dass auch viele aus anderen Orten da waren ). Während nun einige den Weg zur Morgensternhöhe spurteten, andere schlichen und wieder andere fuhren, erwarteten uns oben bereits die fleißigen Helfer und die Lauffaulen. Nach der Ankunft wurden ersteinmal einige bequeme Sitzmöbel aufgebaut und ein Feuerchen entfacht, damit sich die Fröstelnden wärmen konnten. Da wir aber nun inzwischen eine ansehnliche Menge von ca. 60 Leuten waren, war das Essen knapp. Trotzdem legten die Grillmeister Würstchen auf den Grill. Während diese allmählich warm wurden hielt Samu uns seine Andacht zum Thema Freiheit. Im Anschluss ging es, nach einem eher schiefen Tischgebet um die Wurst... und den Salat und die Brötchen......, welche wir ganz brüderlich und gerecht verteilten. Danach gab es noch fröhliches Beisammensein, Singen mit den Singwütigen, Gequatsche, kleine Spaziergänge und Rumgelapp von allen Seiten,............ ,bis dann schließlich kurz vor Mitternacht wieder zusammengepackt wurde und wir alle den Heimweg bzw. Heimfahrt antraten. Nachdem am Ostersonnabend alle nach der Spätausgabe vom Sandmann ins Bett gegangen sind um am nächsten Morgen fit zu sein, trafen wir uns am Sonntag um 5.00 Uhr um auch die Tradition Osterspaziergang mit der JG zusammen durchzuziehen. Tatsächlich kamen ca. 20, um sich dieser Aufgabe zu stellen ( einige konnte nicht mal mehrmaliges Anrufen wecken ). Also stolperten wir ins Dunkel der Nacht, doch schon nach kurzer Zeit war festzustellen, dass diese Wanderung etappenweise verlaufen würde, da wir ständig auf einige warten mussten. Nun kämpften wir uns in Richtung Kühnhaide durch den Wald, wo wir dann irgendwo zum Grünen Graben abbogen ( zuvor legten wir den in weiter Ferne schlendernden Nachzüglern einen Pfeil, damit auch sie den Weg hätten finden können ). Danach lief die große Gruppe weiter am Grünen Graben entlang und warteten schließlich bei einer Bank auf die Allerletzten, während uns, sowie dem Morgen vor der Wartezeit graute ( einige zitierten derweil Goethes Osterspaziergang, machten Fotos vom Himmel oder gähnten ). Da die Warterei vergeblich war, gingen wir weiter in Richtung Katzenstein, als kurz vor dem Kneipbecken drei mittlerweile Fremde zu uns stießen: die verlorenen Söhne und die verlorene Tochter waren wieder da! Sie offenbarten uns, dass sie den Pfeil zwar gesehen hatten, aber durchs Schwarzwassertal laufen wollten ( also waren sie sogar schneller ). Nun freuten wir uns alle, und machten uns schnell zum Gemeinschaftshaus auf ( wir hatten Mordshunger ), wo uns ein leckeres Frühstück erwartete. Nachdem ein Großteil dieses schmackhaften Essens vernichtet war, suchten alle wie verrückt nach Ostereiern ( auch Ü-Eier genannt ), die rund um die Kirche versteckt waren. Nachdem nun jeder sein Zeug hatte, setzten wir uns munter ( die einen mehr, die andern weniger ) in den Gottesdienst ( auch dieses Jahr ist niemand eingeschlafen ) und lauschten der Predigt von Pfarrer Nürnberger und dem Großen Halleluja, gespielt vom Posaunenchor. Mittags waren dann erst mal alle zu Hause bei ihren Familien, um mit ihnen Ostern zu feiern oder einfach nur zu schlafen. Da wir aber alle die Trennung kaum verkraften konnten, trafen wir uns am späten Nachmittag im Schuppen, um Spiele zu spielen und Film anzugucken. Da wir nun so schön beieinander saßen, entschieden wir uns für die Spiele Personality und Hornochse.
Als wir diese langsam satt hatten, entschlossen wir uns nach langen Diskussionen endlich für den Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, obwohl er für recht unlogisch erklärt wurde. Wer noch nicht während des Films gegangen ist, ging schließlich danach,um zu Hause müde ins Bett zu fallen. Montagmorgen ging es dann mit der Gemeinschaft, diesmal nicht ganz so früh aber natürlich mit dem bereits verstrichenen Ostertagen in den Knochen, noch mal auf den Katzenstein und anschließend wieder ins Gemeinschaftshaus zum Frühstücken. Auch hier gabs wieder gute Gespräche und tolle Natur zu sehen. Ja, es war in der Tat ein besinnliches und tolles Ostern! |