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Renovierung "kleiner Saal" (22.-29. März 2010)

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Nachdem wir uns Montags pünktlich um 8 im Gemeinschaftshaus getroffen hattet ging es ohne Umschweife auch gleich an die Arbeit. Zuerst mussten alle bewegbaren Objekte aus dem Kleinen und Großen Saal, die schon nach der Gemeinschaftstunde zu einem Haufenn aufgetürmt worden waren, abgedeckt werden. Anschließend begann dann die „richtige“ Arbeit. Die während des Ersten Tages für die männlichen Arbeiter aus dem Entfernen der Tapete, dem Auffräßen der Wände und dem Entfernen alter Kabel bestand. In Anlehnung an 2. Thessalonischer 3,10 „Wer arbeitet darf auch richtig essen“ ging es zu Mittag zu Sebastian um dort eine ordentliche Portion Nudeln zu essen.

Am späten Nachmittag verstärkten dann die „Abschleifer“ unser Team, die sich mit Mühe und, zumindest am Ersten Tag, noch hoch motiviert über das Abschleifen der Türen und Türrahmen hermachten.

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Aufbauend auf der Zerstörung des ersten Tages, musste während der restlichen Arbeitstage wieder für Ordnung gesorgt werden. Dies Begann am Dienstag und wieder Punkt 8. Zuerst wurden die neuen Kabel in die neu angelegten, bzw. vorhandenen Kabelschlitze gelegt und provisorisch mit Gips befestigt. Gleichzeitig wurden die Türen weiter abgeschliffen. Zum Mittag gab es heute Pizza und Salat. Nachdem alle Kabel verlegt waren ging es an der Verputzen der Schlitze und nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit wurde schließlich auch mit Arbeiten angefangen. Parallel dazu wurde die Große Flügeltür zum Großen Saal hinaus ausgebaut. Nur um den Drang der „Abschleifer“ nach neuen abzuschleifenden Teilen zu stillen. So viel Spaß das Arbeiten, allem Voran das Abschleifen auch machte, so musste die Arbeit doch irgendwann beendet werden um auch am nächsten Tag Höchstleistungen zu bringen. So auch an diesem Tag an sich ein Sponsor für neue Lampen gefunden hatte. Die Auswahl der richtigen Lampen wurde aber (wie sollte es auch anders sein) von heißen Diskussionen begleitet.

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Nachdem jeder seinen Wurm gefangen hatte, trafen wir uns am Mittwoch wieder um 8 im Gemeinschaftshaus um das bisherige Werk zu begutachten. Los ging es mit dem Streichen von Türrahmen. Anschließend wurde dann mit tapezieren begonnen. Da dies erst am Nachmittag, also nach dem Verzehr des Zigeunertopfs, begonnen wurde, war schon abzusehen, dass dies ein sehr langer Tag werden würde. Der Hunger der „Abschleifer“ war immer noch nicht gestillt und so wurde weiterhin fröhlich abgeschliffen. Kurzzeitig sogar unter eifriger Mithilfe unserer Jüngsten. Da sich die Tapezierarbeiten sehr, wirklich sehr lange hinzogen, bekamen wir noch hohen Besuch….Samu schaute noch mal vorbei. Allerdings gab es zum Zeitpunkt seines Besuchs nicht mehr ausreichend Aufgaben, bzw. Motivation diese zu verteilen, so dass alles nur auf einen kleinen Plausch hinauslief. Irgendwann bedeckte auch die letzte Tapetenbahn den ihr zugewiesenen Teil der Wand…zumindest für diesen Tag und so konnten wir erschöpft, aber glücklich nach Hause gehen.

 


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Mit leichter Verspätung (halb 9) und deutlich ermüdeter als an den Vortagen, ging es dann am Donnerstag los. Zuerst wurden die verschiedenen Problemstellen in der Tapete analysiert und nach Möglichkeit korrigiert. Dann ging es an das Streichen des Kleinen Saals und begonnen wurde natürlich mit der Decke. Parallel dazu wurden sich die letzten tragenden Hautschichten an den Fingern (vor allem am Daumen) beim Abschleifen heruntergerieben. Allerdings mit dem Erfolg, dass das abschleifen heute beendet wurde. J Zu Mittag wurde wieder ordentlich zugelangt und eine Reihe von Glitschern verschlungen. Heute aßen wir ausnahmsweise mal nicht im freien und wie die „Leute unter der Brücke“, wie sich der ehemalige Hauseigentümer auszudrücken pflegte. Apropos Hauseigentümer…Ingolf stattete uns vormittags meistens einen Besuch ab, nur um uns mit seiner „aufbauenden Art“ die Arbeit leichter zu machen. Seine Besuche zählten aber zweifelslos zu den Highlights unseres Tages. Nachmittags wurde dann mit dem Streichen der Wände begonnen. Auch wieder verzögert und mit Problemen behaftet, da wir keinen Eimer (20-25l) hatten in dem wir die Farbe mischen konnten. Da nun alle Türen abgeschliffen waren konnten diese nun auch gestrichen werden. Dies stellte eine schöne Abwechslung zum abschleifen dar und so mancher glich seine, durch das Schleifen, verlorenen Hautschichten durch das Auftragen der klebrigen Lackfarbe wieder aus. Auch das Streichen der Wände nahm wieder einige (und vor allem späte) Zeit in Anspruch und so kam es, dass uns auch heute Samuel besuchen konnte. Er hatte uns zwar schon am Nachmittag den dringend benötigten Großen Eimer abgeworfen, hatte aber da quasi keine Zeit. Auch heute gab es nur ein Pläuschchen, vor allem über die immer noch vorhandenen Mängel an der Tapete.

 

 

Zu Marians Geburtstag am Freitag ging es auch wieder zeitig und auch recht pünktlich los. Bei Tageslicht und halbwegs munter ergaben sich noch ganz andere Mängel an der Tapete und an der Wandfarbe. Diese wurden im Laufe des Vormittags mit Farbe übertüncht. Währenddessen wurde emsig an den Türen und Türrahmen gestrichen. Für Motivation beim Streichen sorgte wieder mal Ingolf („Will der Holzwurm nicht weichen, musst du ihn halt überstreichen!“). Nach dem Nudelauflauf zu Mittag gab es nachmittags dann Kuchen vom Geburtstagskind. Einige zogen es aber trotzdem vor lieber zu arbeiten, bzw. zu streichen. Gegen Abend bekamen wir dann auch noch Verstärkung vom Teenkreis und diese Verstärkung konnten wir auch gut gebrauchen. Beim Streichen traten sich die emsigen Ameisen sprichwörtlich auf die Tarsen. Aber beim herausreißen des alten Fußbodenbelags im kleinen Saal konnte jede Arbeitskraft gebraucht werden. Diese stellte sich als in manchen Teilen sehr gut angeleimt heraus. So war es in Stück für Stück ein wahrer Kampf zwischen Mensch und Filz, den am Ende aber doch der Mensch für sich entschied. Nach dem Nudel- und Hackfleischauflauf zum Abendbrot galt es die restlichen Filzreste zu entfernen. Dies stellte sich als noch anstrengender als das lösen des Fußbodens heraus. Aber nachdem uns auch noch die ältere Generation zu Hilfe kam, gab es für den Filz kein Halten mehr.

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Am Sonnabend wurde dann endlich der neue Fußboden eingepasst und so bekam man einen weiteren Eindruck wie der kleine Saal irgendwann mal aussehen würde. Dies war vermutlich für viele Motivation genug um sich weiter in die Arbeit reinzuknien. So wurden die letzten Schwachstellen in der Tapete ausgelöscht. Quasi ganztägig wurde an vielen Stellen wild gestrichen. Auch an einst vollkommen ungeplanten Stellen, wie dem Großen Schrank im Kleinen Saal. Abends war dann Jugendstunde mit Frank Hecker, dem wir uns gleich von unserer besten Seite (arbeitend und fleißig) präsentierten. Er hielt uns dann eine sehr gute Jugendstunde im Schuppen zum Thema „Jesus - Der wahre Weinstock“. Anschließend wurde aber weitergearbeitet, zumindest von einigen.

 

 

Am Sonntag wurde dann das prunkvolle Logo auf dem Schrank im Kleinen Saal gezaubert und letzte kleine Streicharbeiten an den Türen durchgeführt. Damit war dann bereits der größte Teil der Arbeiten beendet und so konnte am Montag alles wieder eingeräumt werden. Dies wurde noch von einigen Problemen begleitet. Auch musste langsam an das Säubern des Werkzeugs und vor allem des Gemeinschaftshauses gedacht werden. Dazu kamen am Nachmittag viele Gemeinschaftler um zu helfen und so erstrahlte das Gemeinschaftshaus auch schon nach relativ kurzer wider in neuem Glanz. Während der restlichen Woche wurden alle Lampen montiert und auch neue Regale installiert. So dass am 3. April die erste Jugendstunde im renovierten kleinen Saal stattfinden konnte.

 

 

 

Ich denke die Mühe hat sich auf alle Fälle gelohnt und es sieht jetzt wirklich sehr schön aus es herrscht auch eine gemütlichere Atmosphäre. Auch hat das Arbeiten miteinander viel Spaß gemacht und die Gemeinschaft gefördert.

Ich möchte mich, ich denke da spreche ich für alle die den Saal betreten, bei allen die direkt oder indirekt mitgeholfen, mitgebeten und Geld mitgegeben haben bedanken.

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